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Die Infoplattform zur Endlagersuche.

Info-Tour 2024: Informationen zur Endlagersuche vor Ort und aus erster Hand

Auch in diesem Jahr informiert das BASE-Info-Mobil wieder landesweit über die Endlagersuche und über die Möglichkeiten der Beteiligung.

Verfasser der Meldung: BASE

Von Kiel im Norden bis Augsburg im Süden – von Bocholt im Westen bis Cottbus im Osten: Die Info-Tour des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) informiert auch in diesem Jahr wieder bundesweit über das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle. Die Tour mit dem BASE-Info-Mobil startet Mitte April in Aschaffenburg und wird anschließend bis Oktober an mehr als 20 Orten im gesamten Bundesgebiet Station machen. Alle geplanten Termine finden Sie hier.

Wie ist der aktuelle Stand der Suche? Was ist ein Teilgebiet? Wie kann ich mich beteiligen? Bürgerinnen und Bürger können sich im modern ausgestatteten Info-Mobil über alle Fragen der Endlagersuche informieren. Die BASE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Gespräche rund die Endlagersuche und die Sicherheit der nuklearen Entsorgung zur Verfügung. Im vergangenen Jahr besuchten rund 5.000 Menschen das Informationsangebot.

Die BASE-Info-Tour ist eines von mehreren Informationsangeboten, mit denen das BASE über die Endlagersuche informiert. Besucherinnen und Besucher verschiedenster Altersgruppen können sich im Info-Mobil mithilfe von Exponaten, Filmen und digitalen Angeboten, u.a. der App „endlagersuche:360°“, über das Verfahren informieren. Nach vorheriger Anmeldung können auch Gruppenführungen z. B. für Schulklassen organisiert werden.

Hintergrund: Das BASE beaufsichtigt die seit 2017 laufende Suche nach einem Endlager für die hochradioaktiven Abfälle. Aktuell befinden sich noch 54 Prozent des Bundesgebietes im Suchverfahren, unterteilt in 90 zum Teil sehr großflächige Gebiete, sogenannte Teilgebiete, die günstige geologische Voraussetzungen für ein Endlager erwarten lassen. Derzeit ermittelt das Unternehmen, das mit der Endlagersuche beauftragt ist, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE mbH), aus diesen Gebieten wenige Regionen, in denen der Untergrund vertieft untersucht werden soll. Laut einem ersten Zeitplan der BGE mbH könnten diese sog. Standortregionen im Jahr 2027 benannt werden.